Geschichte

Das Laienspiel Hünger entstand im Jahr 1970, als während einer Freizeit nach Meran in Österreich wegen ein paar Regentagen ein Theaterstück geprobt wurde. Diese Proben wurden im Laienspielkreis der Kirchengemeinde Wermelskirchen Hünger fortgesetzt. Am 24.12.1970 wurde in der Christmette im Hünger das Krippenspiel „In der dunkelsten Nacht „ von Erich Colberg aufgeführt.

Am 02.01.1971 wurde dann im Rahmen eines Jugendabends vor Gästen, Gastgruppen, Eltern und Jugendlichen im Gemeindehaus Hünger das Stück „Dunkelrote Rosen“ von Paul Nikolai aufgeführt. Alle Mitglieder der Laienspielgruppe waren auf der Bühne – und was als Beschäftigung für Regentage begonnen hatte, wurde zu einer erfolgreichen Vorstellung vor einem begeisterten Publikum – und zur Geburtsstunde der Laienspielgruppe unter der Leitung von Hans-Hermann Lenz.

Der Erfolg machte Mut zum Weitermachen. So wurden in den folgenden Jahren in Gottesdiensten, bei Gemeindeveranstaltungen (Jubelkonfirmation, Altenfeiern, Gemeindefeste) und bei Veranstaltungen des DRK, VdK und der Arbeiterwohlfahrt kleinere Theaterstücke aufgeführt.

Im Jahr 1975 wurde von Ursula Lenz die Jugendspielschar gegründet, die nun ihrerseits bei unterschiedlichen Veranstaltungen Theaterstücke aufführten.

Ein Höhepunkt erlebte das Laienspiel am 11.02.1978 als es die ersten Amateurtheatertage in Wermelskirchen mit der Komödie „Das Heiratsinserat“ von Herbert Reinmanns eröffnete. Der Regisseur ließ sich davon überzeugen, dass die Spieler in der Lage seien, ein mehr als zwei Stunden langes Stück vorzuführen. Der Erfolg strafte seine Bedenken Lügen. Ein volles Haus, begeisterte und begeisternde Spieler machten die Aufführung für alle Beteiligten zu einem Erlebnis.

Seit dieser Zeit wurden neben den kleineren Aufführungen immer wieder auch abendfüllende Theaterstücke aufgeführt. Eine detaillierte Aufstellung gibt es in der Chronik.

Seit unserer Gründung haben viele verschiedene Leute mitgespielt (Eine Aufstellung gibt es unter „Akteure“). Beruf und Familie forderten ihren Tribut und für manchen blieb keine Zeit mehr zum Theaterspielen. Es kamen aber immer wieder neue Spieler.

Ein einschneidendes Ereignis war auch der plötzliche Tod unseres Regisseurs Hans-Hermann Lenz am 27.12.2000. Seine Frau Ursula Lenz übernahm die Regie bis sie diese 2004 an ihre Tochter abgab.

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